Geschichte

Wunderberg entstand 2018 aus dem Wunsch heraus, Naturkosmetik mit möglichst regionalen Rohstoffen zu produzieren.
Wissen, was drin ist und woher es kommt, spielten dabei eine große Rolle.

Wunderberg's Gründer im ORF

In diesem ORF Interview sprechen wir über unsere Motivation heimische Rohstoffe für Naturkosmetik Produkte zu verwenden und wie wir versuchen Plastikmüll zu vermeiden.

Unsere Motivation

Den Keim für dieses Bedürfnis legten bereits Großvater und Mutter der Gründerin in ihrer Kindheit. Während die Allzweckcreme in der blauen Dose mit weißer Schrift in kaum einem Badezimmer der 1980er-Jahre fehlte, war sie in unserem Hause strikt verpönt, denn für meinen Großvater war sie nichts anderes als ein „reines Erdölprodukt“. Er verfügte über ein umfangreiches Wissen über Kräuter und ihre Verwendung und ließ an seine Haut nur Wasser und Olivenöl. So wurde schon als Jugendliche mit verschiedenen Ölen und ihrer Wirkung experimentiert.

Begleitet von einem grundsätzlichen Misstrauen gegenüber der Unbedenklichkeit manch gängiger kosmetischer Inhaltsstoffe, wurde stets auf aluminiumhaltige Deos und erdölbasierte Produkte verzichtet. Hinzu kam das Bedürfnis, unseren Planeten durch das eigene Verhalten möglichst wenig zu belasten und lokale Ressourcen jenen aus weiter Ferne vorzuziehen.

Aus all dem heraus wuchs der Wunsch, es selbst besser zu machen und neue Wege zu gehen: Naturkosmetik, so regional wie möglich und erschwinglich für alle, die ihren Körper natürlich pflegen und zugleich einen Beitrag zum Umweltschutz leisten möchten.

Ein Familienunternehmen im Weinviertel

Eigentlich standen die Vorzeichen nicht auf „Gründung eines Unternehmens“: Unser zweiter Sohn war gerade erst eineinhalb Jahre alt, und der dritte bereits unterwegs, als Wunderberg im Herbst 2018 gegründet wurde.

Beim Namen für unsere Unternehmung ließen wir uns übrigens von der Kellergasse in unserem Ort inspirieren. Sie trägt ebenfalls den Namen Wunderberg und liegt nur wenige Schritte von unserem Haus entfernt.

Anfangs noch zu zweit, teilten wir uns Kinderbetreuung, Haushalt und Wunderberg und richteten im Keller unseres Wohnhauses ein kleines Labor für die Kosmetikproduktion ein. Als die Nachfrage zu steigen begann, wurden Maschinen angeschafft und erste Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit den wesentlichen Arbeitsschritten vertraut gemacht: Einwiegen, Pressen, Ausformen und Verpacken.

Mit unseren 3 Kindern leben wir in Auersthal im südlichen Weinviertel - nur einen Steinwurf entfernt von der Kellergasse, die den Namen "Wunderberg" trägt.

Das Unternehmen wächst

Mit der Zeit folgten weitere Angestellte und schließlich der Umzug der Manufaktur in ein eigenes Objekt mitten im Ort Auersthal, wo seither produziert wird. Parallel dazu wuchs auch unser Händlernetzwerk stetig: Heute beliefern wir Händler und Großhändler in Österreich und Deutschland und bedienen unsere Kundinnen und Kunden sowohl über den Webshop als auch über einen eigenen B2B-Onlineshop. 

Die Produktpalette wurde Schritt für Schritt erweitert – von festen Shampoos und Duschgels im Jahr 2018 über Hygieneseifen, feste Hand- und Fußcremen bis hin zu neuen Duftvarianten und zuletzt einer festen Gesichtsseife. Im Laufe der Jahre wurden Rezepturen optimiert, Produkte nach Natur- bzw. Biokosmetikstandards zertifiziert und Verpackungen weiterentwickelt. 

Heute blicken wir mit Freude auf rund 170.000 produzierte Stücke, tausende Webshop-Kundinnen und -Kunden und vor allem auf über 1.000 Bewertungen zurück. Auch in Zukunft werden wir unser Sortiment behutsam erweitern und freuen uns über jede und jeden, der den Weg zu Wunderberg findet.

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